Naturheilpraxis Orangenbluete


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Homöopathie



Homöopathie= griechisch " homoion und pathos" und bedeutet ähnliches Leiden." Des Arztes höchster und einziger Beruf ist, kranke Menschen gesund zu machen, was man heilen nennt."Samuel Hahnemann § 1 " Organon der Heilkunst"Samuel Hahnemann gründete vor gut 200 Jahren die Homöopathie. Er war Arzt, Apotheker und Chemiker und nutzte sein Wissen um ein neues System der Heilkunde zu entwickeln.Zur Zeit Hahnemanns und Goethes durften Patienten nicht zimperlich sein. Sie wurden behandelt mit Aderläßen, Brech- und Abführmitteln und teilweise sehr hohen Dosen von giftigen Arzneimitteln. Wer diese Prozeduren überstand, hatte eine wirklich robuste Natur.Nur wenige Ärzte machten sich Gedanken darüber, ob ihre "Heilmethoden" auch die Richtigen waren.Einer der wenigen war Hahnemann. Er gab seine ärztliche Praxis auf, weil er die medizinischen Behandlungen seiner Zeit nicht mit seinem Gewissen vereinbaren konnte.Er übersetzte stattdessen Standardwerke der Medizin und stieß dabei auf die Materia medica von dem Schotten William Cullen und dessen Abhandlung über Chinarinde.Er konnte sich mit dessen Erklärung über die Wirkung von Chinarinde nicht abfinden. Er wollte sie selbst testen und schluckte Chinarinden Pulver. Innerhalb kurzer Zeit bekam er die Symptome von Wechselfieber. Dies wiederholte er mehrere Male, immer dann wenn die Symptome abklangen. Und immer wiederholten sich die Symptome des Wechselfiebers aufs Neue.Die Arzneiprüfungen waren geboren. Diese werden heute noch in homöopathischen Kreisen durchgeführt.Hahnemann begann Chinarinde auch an anderen gesunden Menschen aus der Familie oder im Freundeskreis zu testen. Auch diese Menschen reagierten, teilweise sehr heftig, teilweise mit nur einem Symptom. Symptome, die sich oft wiederholten, nannte er Schlüsselsymptome.Die Zusammenstellung aller Symptome nannte er das Arzneimittelbild.Nach langjährigen Prüfungen konnte er jetzt endlich dazu übergehen, seine Mittel an Kranken zu testen.Er fragte sie ausführlich nach ihren Beschwerden, wodurch sie ausgelöst würden, wann sie besser würden oder schlechter. So kam er dann zum richtigen Mittel. Noch heute erfolgt eine homöopathische Anamnese diesen Kriterien.Hahnemann kam zu dem Schluß, dass er ein medizinisches Grundprinzip entdeckt hatte, wonach ein Arzneimittel und eine Krankheit , die dieselben Symptome zeigen, sich irgendwie gegenseitig aufheben und dadurch die Gesundung herbeiführen. Dieses Verfahren nannte er Ähnlichkeitsprinzip."Similia similibus curentur".Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden." Wähle, um sanft, schnell, gewiß und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, als sie heilen soll."Einige Mittel mit denen er arbeitete waren allerdings in ihren Ursprungssubstanzen sehr giftig, wie zum Beispiel Arsen und Quecksilber. Er suchte deshalb nach einem Verfahren, indem der Wirkstoff zwar sehr verdünnt war, aber immer noch sehr starke Wirkung hatte.So entstanden die Potenzierungen. Hahnemann stellte fest, je weiter er die Mittel verdünnte, umso besser wirkten sie. Er glaubte, wenn er nach jedem Verdünnungsschritt die Mittel schüttele würde die Energie aus den Mitteln in die Lösung übergehen.Auch heute noch werden die homöopathischen Mittel rhythmisch geschüttelt hergestellt. Mittel, die sich nicht lösen werden mit Milchzucker verrieben.



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